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Uganda Airlines bestätigt A330- und Bombardier-CRJ-Orders

Airbus hat wieder einen Kunden für die A330-800 gefunden. Das kleinste Modell der A330neo-Familie wird bei der neu gegründeten Uganda Airlines als Erstbetreiber in Dienst gehen.

19.07.2018

Uganda Airlines ist durch die Bestellung von zwei A330-800 zum Launch Customer des Modells geworden. © Airbus

Wie von Aerobuzz.de bereits im Mai berichtet, hat der afrikanische Staat Uganda wieder eine eigene Fluggesellschaft ins Leben gerufen. Uganda Airlines ist nach dem Konkurs im Mai 2001 nun wieder neu gegründet worden. Auf der Farnborough Airshow wurden die bei der Gründung angekündigten Flugzeugbestellungen vertraglich gesichert.

Uganda ist Erstkunde für die A330-800

Vertreter der Airline haben auf der Luftfahrtmesse ein Memorandum of Understanding (MoU) über den Kauf von zwei Airbus A330-800 unterzeichnet. Damit ist Uganda Airlines Launch Customer für das Modell, von dem zwar ein Prototyp existiert, dessen vorheriger Launch Customer Hawaiian Airlines aber abgesprungen war.

Uganda Airlines wird die Flugzeuge mit 261 Sitzen in einer Dreiklassenkonfiguration bestuhlen: Neben 20 Sitzen in der Business Class wird es 28 in der Premium Economy und 213 in der Econmy Class geben. Die von zwei Rolls-Royce Trent 7000-Turbofans angetriebenen Großraumflugzeuge sollen der Airline ermöglichen, ein Langstrecken-Netzwerk aufzubauen. Die ungarische Regierung plant, die Airline mindestens fünf Jahre lang in ihrem Besitz zu halten, und sie danach zu privatisieren.

Uganda Airlines hat vier Bombardier CRJ900 beim Hersteller fest bestellt. © Bombardier

In Farnborough gab Uganda Airlines zusätzlich bekannt, dass sie eine Festbestellung über vier CRJ900 beim kanadischen Hersteller Bombardier unterschrieben habe. Die vier Flugzeuge im Preislisten-Auftragswert von 190 Millionen US-Dollar (163,2 Millionen Euro) werden mit 76 Sitzen in einer Zweiklassen-Konfiguration bestückt. Die CRJ900 von Uganda Airways werden die ersten Flugzeuge ihrer Art in Afrika mit der neuen Kabinenkonfiguration „Atmosphère“ in Afrika sein.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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