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Die US-Streitkräfte haben 50 zusätzliche C-130J geordert

Das Transportflugzeug C-130J Super Hercules ist in verschiedenen Rollen ein Arbeitspferd der US-Streitkräfte. Nun haben sie ein weiteres Baulos von bis zu 50 Exemplaren des robusten Transporters beim Hersteller Lockheed Martin geordert. Die Flugzeuge sollen zwischen 2021 und 2025 ausgeliefert werden. 

14.01.2020

Lockheed Martin baut das Transportflugzeug C-130J Super Hercules in Marietta im US-Bundesstaat Georgia. ©Lockheed Martin Aeronautics

Lockheed Martin hat einen weiteren Folgeauftrag für seinen vielseitigen Militärtransporter C-130J Super Hercules erhalten. Wie jetzt bekannt wurde, hat das US-Verteidigungsministerium bereits am 27. Dezember 2019 einen Mehrjahresvertrag für die Lieferung von bis zu 50 Exemplaren unterschrieben.

In einem ersten Schritt hat das Pentagon 21 C-130J im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar (1,365 Milliarden Euro) beauftragt. Wenn alle 50 Flugzeuge bestellt werden, verdoppelt sich der Auftragswert auf über 3,0 Milliarden US-Dollar (2,73 Milliarden Euro). Die ersten Flugzeuge aus dem jetzt erteilten Auftrag sollen im nächsten Jahr geliefert werden, bis 2025 sollen alle 50 C-130J übergeben sein.

C-130J für USAF, USMC und USCG

Von den 50 Flugzeugen sollen 24 HC/MC-130J an die US Air Force gehen, 20 als KC-130J an das US Marine Corps sowie sechs HC-130J an die US Coast Guard.

Rod McLean, Vorstandsmitglied und General Manager des Geschäftsbereichs Air Mobility & Maritime Missions bei Lockheed Martin, sagte: „Unsere Partnerschaft mit der US-Regierung ermöglicht dem Kunden bedeutende Einsparungen durch den Mehrjahresvertrag im Vergleich zu einem Jahresvertrag.“

Der Erstflug der C-130J fand vor 24 Jahren, am 5. April 1996, statt. Seitdem hat der Hersteller über 430 Exemplare des Militärtransporters ausgeliefert. Zusammen hatten sie schon im November 2019 die Marke von zwei Millionen Flugstunden erreicht und überschritten. 20 Länder nutzen das Muster, die neueste Version der C-130J ist die zivile Ableitung LM-100J, die im November von der US-Luftfahrtbehörde FAA ihre Musterzulassung erhalten hat.

Bob Fischer

 

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