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Dubai Airshow: Die VAE lassen ihre F-16 modernisieren

Am ersten Tag der Dubai Airshow hat das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) bekanntgegeben, dass es Lockheed Martin beauftragt hat, die 80 F-16 Desert Falcon des Landes zu modernisieren.

13.11.2017

Lockheed Martin hat einen Auftrag zur Modernisierung von 80 F-16 "Desert Falcon" der Streitkräfte der Vereinigten Arabischen Emirate erhalten. © UAE MoD

Auf einer Pressekonferenz während der Dubai Airshow hat Generalmajor Abdullah Al Sayed Al Hashemi, der Chef des VAE-Militärkommitees, gesagt, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) ihre Flotte von 80 F-16 Desert Falcon modernisieren lassen werden. Die F-16 des Landes entsprechen der Block 60-Konfiguration und sind mit Zusatztanks auf dem Rumpfrücken (Conformal Fuel Tanks) sowie einem APG-80-Radar von Northrop Grumman mit aktiver elektronischer Strahlschwenkung und feststehender Antenne ausgerüstet.

Zur Modernisierung der Flugzeuge gebe es eine Vereinbarung mit Lockheed Martin, sagte der Generalmajor. Der Wert der Vereinbarung liege bei 6 Milliarden Dirham (1,4 Milliarden Euro). Lockheed Martin und die VAE diskutieren schon seit längerer Zeit über die Modernisierung der Fighter.

VAE sind an F-35 Lightning II interessiert

Generalmajor Hashemi sagte, dass die VAE auch an der Beschaffung eines Fighters der fünften Generation interessiert seien, weil nur ein solcher Typ alle Anforderungen der Streitkräfte erfülle. Er zeigte sich optimistisch, dass die Emirate in Zukunft die Lockheed Martin F-35 Lightning II beschaffen könnten. Dies dürfte aber außenpolitisch für die Vereinigten Staaten eine Gratwanderung bedeuten, denn zu den bisherigen F-35-Kunden gehört auch Israel.

Volker K. Thomalla

 

 

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