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Polen will seine Fighter-Flotte schneller austauschen

Polen will sich schneller von seiner Fighter-Flotte der Typen MiG-29 und Su-22 trennen als bisher geplant und begründet dies mit wachsender Unzuverlässigkeit und steigendem Wartungsaufwand für die Flugzeugmuster. 

5.12.2018

MiG-29 der polnischen Luftstreitkräfte auf der ILA 2018 in Berlin. © Volker K. Thomalla

Das Verteidigungsministerium von Polen hat angekündigt, seine Fighter der Typen Suchoi Su-22 und MiG-29 schneller auszumustern als bisher geplant. Das Land verfolgt einen langfristigen Plan zur Modernisierung seiner Streitkräfte. Dazu gehört auch das so genannte Harpia-Programm zur Beschaffung neuer Kampfflugzeuge, die die alten, zum Teil noch aus Sowjet-Zeiten stammenden Su-22 und MiG-29 ablösen sollen. Entsprechende Beschaffungsmittel sind in der mittelfristigen Planung der polnischen Regierung im Haushalt vorgesehen. Die Ausgaben für Verteidigung sollen in Zukunft von heute 2,0 Prozent auf 2,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes steigen.

Multi-Role-Fighter gesucht

Die polnischen Luftstreitkräfte haben angekündigt, dass sie ein Mehrzweck-Kampfflugzeug suchen, das neben klassischen Fighter-Missionen auch EloKa-Einsätze und Schiffsbekämpfungsmissionen durchführen kann.

Der stellvertretende Verteidigungsminister Wojciech Skurkiewicz wird in polnischen Medien mit den Worten zitiert: „Der Abschluss der analytischen und konzeptionellen Phase des Harpia-Programms ist für Ende Februar 2019 geplant. Die Auslieferungen der ersten neuen Flugzeuge soll 2024 starten.“ 

Bob Fischer

 

 

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