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Predator erreichen fünf Millionen Flugstunden

Die Predator-Drohnenfamilie von General Atomics Aeronautical Systems hat im April die Marke von fünf Millionen Flugstunden erreicht.

8.05.2018

Die Predator-Drohnenfamilie hat im April die Marke von fünf Millionen Flugstunden überschritten. © Gerald L. Nino/Department of Homeland Security

Das in San Diego, Kalifornien, beheimatete Familienunternehmen General Atomics Aeronautical Systems (GA-ASI), hat in den vergangenen 25 Jahren 825 unbemannte Fluggeräte der Predator-Familie produziert. Diese haben eine breite Verbreitung bei militärischen Betreibern und bei Regierungsinstitutionen gefunden. Sie sind nach Angaben des Herstellers die meistgeflogenen Medium Altitude Long Endurance (MALE)-Drohnen in der Europäischen Union und in der NATO.

Einsatzdauer von 13,8 Flugstunden

GA-ASI hat nun mitgeteilt, dass die weltweite Predator-Flotte bei 360.000 Einsätzen insgesamt fünf Millionen Flugstunden absolviert hat. Dies entspricht einer durchschnittliche Flugdauer pro Einsatz von fast 14 Stunden! Im Durchschnitt fliegen pro Tag weltweit 69 Predator ihre Missionen. Neben dem Hauptnutzer United States Air Force (USAF) fliegen die MQ-9 Predator-Drohnen auch für die britische Royal Air Force, die französische Armée de l’Air, die spanische Ejercito del Aire, die australische Royal Australian Air Force, die Drogenbehörde der Dominikanischen Republik, die italienische Aeronautica Militare sowie die niederländische Koninklijke Luchtmacht. Belgien und Indien haben sich entschieden, Drohnen des Typs Predator zu beschaffen. Als Überwachungssystem setzt das Department of Homeland Security der USA die MQ-9-Drohnen auch an den Grenzen des Landes ein.

Die Predator-Drohnen werden von einem Turboprop-Triebwerk des Typs Honeywell TP331 angetrieben und sind in der Lage, unbewaffnet oder bewaffnet bis zu 360 Kilogramm an intern untergebrachten Sensoren zu tragen. Die bewaffnete Variante MQ-9 Reaper („Sensenmann“) hat eine maximale Abflugmasse von 4,7 Tonnen.

Volker K. Thomalla

 

 

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