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Serienproduktion der Su-57 verzögert sich

Die Triebwerke der Su-57 (T-50 PAK FA) bereiten so große Probleme, dass der Beginn der Serienfertigung des neuen Fighters bis mindestens 2020 verschoben wurde. 

24.01.2019

Der Beginn der Serienfertigung der Su-57 wird aufgrund von Triebwerksproblemen bis mindestens 2020 verschoben. © Zvezda TV

Anders als noch im August 2017 angekündigt, hat die United Aircraft Corporation (UAC) nicht wie geplant im letzten Jahr mit der Serienfertigung der Su-57 (T-50 PAK FA) begonnen. Der Fighter der fünften Generation mit Stealth-Eigenschaften sollte eigentlich schon in diesem Jahr in Dienst gestellt werden. Aber die Serienfertigung wurde nun aufgrund von technischen Problemen verschoben.

Triebwerke sind ein großes Problem

Neben anderen, kleineren Problemen stellen wohl die Triebwerke noch die größte Baustelle bei dem Projekt dar. Die russische Nachrichtenagentur TASS hat gemeldet, dass der Vertrag für die Serienfertigung aus heutiger Sicht erst 2020 unterzeichnet werden soll. Diese Vereinbarung solle zunächst eine Laufzeit von fünf Jahren umfassen. TASS zitiert eine ungenannte Quelle aus der russischen Luftfahrtindustrie, die gesagt habe, dass man im Jahr 2020 13 Su-57 an die russischen Luftstreitkräfte liefern werde.

Derzeit treiben noch zwei AL-41FS (ITEM 1175)-Triebwerke mit Schubvektorsteuerung den 35 Tonnen schweren Fighter an. Ab 2020 sollte eigentlich eine verbesserte und schubstärkere Version dieser Triebwerke (ITEM 129) serienreif sein. Nun meldete die TASS, dass stattdessen das leistungsstärkere, aber zuverlässigere NPO Saturn Izdeliye 30 in die T-50 PAK FA integriert würde.

Bob Fischer

 

 

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