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Australien stellt erste PC-21 offiziell in Dienst

Die Royal Australian Air Force (RAAF) hat ihre ersten sechs neuen Trainingsflugzeuge vom Typ Pilatus PC-21 offiziell in Dienst gestellt. Die Turboprop-Trainer gehören zu einem Auftrag über 49 Flugzeuge. Anfang 2018 sollen die ersten Flugschüler auf den Schweizer Trainern ihre Ausbildung beginnen. 

14.08.2017

Die australischen Streitkräfte haben die ersten PC-21 offiziell in Dienst gestellt. © Pilatus Aircraft

„Unsere künftigen Joint Strike Fighter-, Wedgetail- und Growler-Piloten werden auf diesen Flugzeugen ihre Ausbildung beginnen und sicherstellen, dass wir ausreichend neue, hoch qualifizierte Piloten haben werden“, sagte die australische Verteidigungsministerium am 11. August bei der Übergabezeremonie auf der RAAF Base East Sale.

Die sechs modernen Turboprop-Trainer sind die ersten Exemplare des 49 Flugzeuge und mehrere Simulatoren umfassenden Beschaffungsvorhabens „AIR 5428 Pilot Training System“. Die ersten beiden PC-21 für die RAAF waren Anfang März auf der Avalon Airshow in Geelong vorgestellt worden. Sie waren direkt aus der Schweiz nach Australien überführt worden. Der Vertrag sah eine Übergabe der ersten Exemplare für Ende Juni 2017 vor.

Beginn der Ausbildung auf der PC-21 erst 2019

Die ersten Flugschüler der RAAF, Royal Australian Army und Royal Australian Navy werden jedoch nicht vor Anfang 2019 auf den neuen Flugzeugen trainieren. Die PC-21 werden sowohl die Pilatus PC-9-Fortgeschrittenen-Trainer als auch die einmotorigen Basis-Trainer vom Typ CT-4B ersetzen. Die PC-9 dienen seit 1988 in der RAAF als Ausbildungsflugzeuge und haben in ihren 30 Dienstjahren über 500.000 Flugtrainingsstunden absolviert. Auch das australische Kunstflugteam „Roulettes“ nutzt das Muster.

„Das neue System wird die australischen Streitkräfte mit einem maßgeschneiderten Pilotenausbildungssystem versorgen, dass unseren Bedarf für die nächsten 30 Jahre abdeckt“, sagte die Verteidigungsministerin.

Bob Fischer

Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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