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Australien verkauft F/A-18 Hornet an die Air USA

Einige der australischen F/A-18 Hornet werden künftig deutlich mehr Luftkämpfe zu bestehen haben als in ihrer aktiven Dienstzeit bei der Royal Australian Air Force (RAAF): Das Feinddarstellungsunternehmen Air USA wird bis zu 46 dieser Fighter übernehmen. 

7.03.2020

Die Royal Australian Air Force wird 46 ihrer F/A-18 Hornet an die Air USA für Feinddarstellungsflüge verkaufen. © Royal Australian Air Force

Die australische Regierung hat angekündigt, bis zu 46 Kampfflugzeuge des Typs F/A-18A/B Hornet an das Luftfahrtunternehmen Air USA aus Quincy im US-Bundesstaat Illinois zu verkaufen. Die australische Verteidigungsministerin Melissa Price sagte: „Die klassischen Hornets werden für das Training der US Air Force eingesetzt. Während die Royal Australian Air Force auf die F-35 Lightning II umsteigt, laufen die Vorbereitungen zum Verkauf der  Flugzeuge und ihrer Komponenten auf der RAAF-Basis Williamtown. Dort werden dadurch 24 Arbeitsplätze geschaffen.“

Die genaue Anzahl der Flugzeuge, die an Air USA verkauft werden, ist noch nicht veröffentlicht. Ministerin Price sagte, dass die Flugzeuge in den kommenden drei oder vier Jahren zur Übergabe vorbereitet werden.

Die F/A-18 wurde 1984 bei der RAAF eingeführt

In der Spitze verfügte die Royal Australian Air Force (RAAF) über drei einsatzfähige F/A-18A/B-Geschwader und eine Einheit zur Umschulung des Personals. Die RAAF will die Hornet bis Ende 2021 außer Dienst stellen. Einige Hornets wurden bereits in Australien außer Dienst gestellt und an die Royal Canadian Air Force übergeben, die bis zu 25 Fighter als Interimslösung beschaffen will, bis sich das Land für einen Nachfolger der Hornet entschieden hat.

Die F/A-18 wurden zwischen 1984 und 1990 vom damaligen Hersteller McDonnell Douglas an Australien übergeben. Sie ersetzten damals die Dassault Mirage III bei den australischen Luftstreitkräften. Australien hat seine Fighter durch das Hornet Upgrade Programme immer auf dem aktuellen Stand gehalten. Sie gehören heute zu den modernsten Flugzeugen ihres Typs und sind beispielsweise mit dem Raytheon AN/APG-73-Radar sowie einem EL-L/8222 ECM-Pod ausgerüstet. Zehn Hornets haben sogar ein neues Rumpfmittelstück erhalten, um möglichen Strukturschwächen entgegen zu wirken. Als Aggressor-Flugzeuge werden sie harte Trainingsgegner sein, wenn erfahrene Piloten sie fliegen.

Bob Fischer

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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