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Eurofighter-Flotte erreicht eine halbe Million Flugstunden

Die weltweite Eurofighter-Flotte kann nun auf eine Flugerfahrung von über einer halben Million Flugstunden zurückschauen. Das Muster steht nun bei sieben Nationen im Dienst, zwei weitere Kunden haben das Kampfflugzeug bestellt.

9.11.2018

Angehörige des Taktischen Luftwaffengeschwaders stellen sich zum Erinnerungsfoto "500.000 Flugstunden Eurofighter" auf. © Eurofighter Jagdflugzeug GmbH

Die weltweite Eurofighter-Flotte hat gerade die Marke von 500.000 Flugstunden erreicht. Aus diesem Anlass stellten sich Angehörige von Geschwadern der europäischen Nutzernationen zu einem Erinnerungsfoto vor einem Eurofighter ihrer Einheit mit dem Schriftzug „500,000 FLYING HOURS“ auf.

500.000 Flugstunden bei sieben Nationen

In Deutschland präsentierten sich Angehörige des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“ mit dem Flugzeug. Das TaktLwG 73 „S“aus Rostock-Laage ist mit über 40.000 Flugstunden das Geschwader mit der größten Erfahrung auf dem Muster. Es bildet alle Piloten, die den Eurofighter fliegen, auf dem Fighter aus.

Volker Paltzo, der Hauptgeschäftsführer (CEO) der Eurofighter Jagdflugzeug GmbH, kommentierte das Ereignis mit den Worten: „Das Überschreiten des Meilensteines von 500.000 Flugstunden unterstreicht die Tatsache, dass der Eurofighter Typhoon heute das Rückgrat der europäischen Luftverteidigung der NATO darstellt.“

Das Eurofighter-Programm ist noch eigenen Angaben das größte und erfolgreichste internationale Kooperationsprojekt im Verteidigungssektor in Europa. Die Eurofighter Jagdflugzeug GmbH hat bislang über 500 Eurofighter Typhoon an sieben Kunden übergeben. Neben der Royal Air Force (Großbritannien) steht das Muster auch bei der Luftwaffe (Deutschland), bei der Aeronautica Militare (Italien), den Luftstreitkräften (Österreich), der Ejercito del Aire (Spanien), der Royal Saudi Air Force (Saudi-Arabien) und der Royal Air Force of Oman (Oman) im Dienst. Die Kuwait Air Force sowie die Qatar Air Force haben den Eurofighter Typhoon ebenfalls geordert, allerdings noch kein Flugzeug erhalten.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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