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Frankreich stellt die C-130J offiziell in Dienst

Gestern hat die französische Verteidigungsministerin Florence Parly die erste C-130J Super Hercules auf dem Stützpunkt in Orléans-Bricy offiziell in Dienst gestellt. 

16.01.2018

Die erste C-130J Super Hercules für Frankreich wurde am 15. Januar offiziell von der Verteidigungsministerin Florence Party auf der Base Adrienne in Orléans-Bricy in Dienst gestellt. © Todd R. McQueen/Lockheed Martin

Mit einer militärischen Zeremonie hat die französische Verteidigungsministerin Florence Parly am 15. Januar auf der Base Aérienne (BA 123) in Orléans-Bricy nicht nur das Jubiläum „30 Jahre Flugbetrieb mit der C-130 Hercules bei der Armée de l’Air“ gefeiert, sondern auch die erste von insgesamt vier bestellten C-130J Super Hercules der Armée de l’Air offiziell in Dienst gestellt. Das viermotorige Flugzeug gehört nun zum 62. Transport-Geschwader der französischen Luftstreitkräfte.

Zwei KC-130J folgen noch

Frankreich hat zwei C-130J in der konventionellen Transporter-Ausführung sowie zwei KC-130J bestellt. Die KC-130J sind in der Lage, zusätzlich zu ihrer Rolle als Transportflugzeug, auch Hubschrauber und andere Flugzeuge in der Luft zu betanken. Frankreich wird die drei ausstehenden Super Hercules bis Ende des nächsten Jahres erhalten. Das Land hat die Transporter nicht direkt beim Hersteller Lockheed Martin in Marinette, Georgia, bestellen können, sondern hat sie im Rahmen eines Foreign Military Sales-Vertrags von der US-Regierung gekauft.

Die vier neuen Flugzeuge ergänzen die bestehende Flotte von 14 C-130H, die die Armée de l’Air zwischen 1987 und 1997 erhalten hat. Sie sollen aber später in eine französisch-deutsche Einheit in Evreux in der Normandie eingebracht werden, für die die Luftwaffe bis zu sechs C-130J bestellen will. Lockheed Martin beabsichtigt, die C-130J auch zur ILA 2018 nach Berlin zu bringen.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

1 Kommentar

  • Harald Hauke

    Schade daß das LTG 61 aufgelöst wurde, das war natürlich eine langhin geplante Sache im Rahmen der Bundeswehrreform von zu Guttenberg, hätte also nicht sein müssen, das Ltg 61 hätte mit 10 Hercules bestimmt auch weitermachen können ! Es waren doch auch etliche Zivilsten in Penzing bedienstet. So wurden in Bayern3 Luftwaffenstandorte geschlossen ,damals Memmingen, dann Lechfeld und dann noch das aus für Penzing ! Es ist sehr ruhig geworden, bis auf einige Eurofighter aus Neuburg die gelegentlich Lechfeld anfliegen.
    Mit vielen Grüßen, ein Ehemaliger vom Jabo 32

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