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Schweiz verschiebt Angebotstermine für Kampfflugzeug-Beschaffung
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Die Hersteller, die noch als Wettbewerber im Air2030-Programm der Schweiz mitbieten, haben drei Monate mehr Zeit, um ihre Angebote für ein neues Kampfflugzeug abzugeben. Die Reisebeschränkungen durch die Coronakrise haben persönliche vertrauliche Gespräche nicht zugelassen. Auf den Gesamtzeitplan der Kampfflugzeug-Beschaffung soll die Verschiebung aber keinen Einfluss haben.

13.05.2020

Die Schweizer Rüstungsbeschaffungsbehörde armasuisse hat den Abgabezeitpunkt für die Angebote der Kampfflugzeughersteller für einen Hornet- und Tiger-Nachfolger um drei Monate verschoben. © VBS-DDPS

Die Schweiz hat den Herstellern von Kampfflugzeugen und Luftverteidigungssystemen, die im Rahmen des Beschaffungsvorhaben Air2030 mitbieten, einen Aufschub bei der Abgabe ihres zweiten Angebots gewährt. Bislang sollten Airbus, Dassault Aviation, Boeing und Lockheed Martin ihre überarbeiteten Offerten bis Anfang August an die Rüstungsbeschaffungsbehörde armasuisse des Eidgenössischen Department für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS-DDPS) übermitteln. Dafür haben sie nun bis November Zeit.

Noch vier Kandidaten im Wettbewerb

Grund für die Verschiebung ist die derzeit grassierende Coronavirus-Pandemie. "Mitarbeitende fallen aus oder können aufgrund der...

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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