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US Navy feiert Indienststellung der MQ-4C Triton

Die US Navy hat das unbemannte Aufklärungssystem MQ-4C Triton auf dem Stützpunkt Point Mugu in Kalifornien offiziell in Dienst gestellt. Die ersten beiden Exemplare sollen später in diesem Jahr von dort nach Guam verlegen.

4.06.2018

Die US Navy feierte am 31. Mai die offizielle Indienststellung der MQ-4C Triton-Drohne auf dem Stützpunkt Point Mugu. © Northrop Grumman

Am vergangenen Freitag feierte die US Navy zusammen mit Northrop Grumman die offizielle Indienststellung der Riesen-Drohne MQ-4C Triton auf der Naval Base Ventura County Point Mugu. Auf der Basis hatten die US-Streitkräfte einen Hangar für die Bedürfnisse der unbemannten Aufklärungsflugzeuge umgebaut. Der Hangar soll insgesamt bis zu vier MQ-4C Triton beherbergen können. Die Spannweite des unbemannten Fluggerät beträgt 39,62 Meter, was einen Eindruck von der Größe des Gebäudes gibt.

Verlegung nach Guam noch in diesem Jahr

Im November des vergangenen Jahres war die erste Riesen-Drohne dieses Typs auf dem Stützpunkt eingetroffen. Ein zweites Exemplar war zu Beginn dieses Jahres hinzugekommen. Sie dienten bisher als Trainingsobjekte für Bediener und Wartungspersonal. Später in diesem Jahr will die US Navy die Aufklärungsflugzeuge nach Guam verlegen, wenn das Fluggerät seine vorläufige Einsatzbereitschaft (Initial Operational Capability IOC) erreicht hat. Mit der vollen Einsatzbereitschaft des Typs rechnet die US Navy nicht vor 2023. Die US Navy hat einen Bedarf von bis zu 70 Fluggeräten dieses Musters angemeldet.

„Mit jedem neuen Stück Infrastruktur für die Triton kommen wir dem Flugbetrieb der Triton bei der US Navy näher und können der Flotte zeigen, was dieses bemerkenswerte Fluggerät alles kann“, sagte Doug Shaffer, Vorstandsmitglied bei Northrop Grumman für das Triton-Programm.

Nach Angaben des Herstellers kann die von einem Rolls-Royce AE3007-Turbofan angetriebene Drohne bis zu 24 Stunden nonstop in der Luft bleiben. Sie kann bis in Höhen von 55.000 Fuß (16.764 Meter) aufsteigen. Die Drohne kann sowohl von einem Operator am Boden gesteuert werden, als auch ihre Aufklärungsmissionen autonom durchzuführen.

Die Bundeswehr will drei Fluggeräte dieses Musters beschaffen hat die dazu erforderliche Genehmigung des US-Außenministeriums bereits erhalten.

Volker K. Thomalla

 

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war von 2016 bis 2018 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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