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USAF nennt ihren neuen Trainer T-7A Red Hawk

Der neue Jet-Trainer für die US Air Force hat nun einen Namen: Das von Boeing und Saab entwickelte Flugzeug wird ab sofort nicht mehr T-X heißen, sondern T-7A Red Hawk. Mit dieser Bezeichnung ehrt die US Air Force die Tuskegee Airmen, die erste fliegende afroamerikanische Einheit im Zweiten Weltkrieg.

17.09.2019

Die Boeing T-7A ist der neueste Jet-Trainer der USAF. Er soll 2023 in Dienst gestellt werden. © Boeing

Die United States Air Force ( USAF) hat gestern auf der Konferenz der US Air Force Association in National Harbor den Namen ihres neuen Jet-Trainers verkündet. Der amtierende Minister für die Air Force, Matthew Donovan, enthüllte ein Modell des bislang unter der Bezeichnung T-X geführten Flugzeugs und sagte: „Der Name Red Hawk ehrt das Vermächtnis der Tuskeegee Airmen und erinnert an ihre Flugzeuge im Zweiten Weltkrieg, die mit roten Leitwerken versehen waren.“

Während seiner Rede bat Donovan Colonel (Oberst) Charles McGee auf die Bühne, einer der Tuskegee Airmen, der im Laufe seiner Air Force-Karriere über 400 Kampfeinsätze geflogen hat.

Schnellere und bessere Ausbildung

Donovan sagte: „Die T-7A wird die Basis einer neuen Flugzeug-Generation sein. Die Red Hawk bietet fortschrittliche Fähigkeiten, um künftige Piloten für Technologien wie Datenverbindung, simulierte Radars, intelligente Waffen, Selbstschutzsysteme sowie synthetische Ausbildung zu trainieren.“

Die US Air Force nennt ihr neues Trainingsflugzeug T-7A Red Hawk in Erinnerung an die Tuskegee Airmen, die Flugzeuge mit roten Leitwerken flogen. © USAF

Der Generalstabschef der US Air Force, General David L. Goldfein, sagte: „Der Unterschied zwischen der T-38 und der F-35 ist so groß wie der Unterschied zwischen Tag und Nacht. Bei der T-7A ist der Unterschied viel, viel kleiner, und das ist wichtig. Denn es bedeutet, dass Piloten, die auf der T-7A trainieren, schneller und besser ausgebildet sein werden. Wir brauchen das, um uns der Geschwindigkeit der Bedrohung anzupassen.“

Die ersten T-7A Red Hawk sowie die ersten Simulatoren sollen 2023 auf der Joint Base San Antonio-Randolph im US-Bundesstaat Texas in Dienst gestellt werden. Die US Air Force sieht einen Bedarf an 351 Flugzeugen dieses Musters.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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