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All you can Fly: Surf Air zieht sich aus Europa zurück

Das kalifornische Luftfahrtunternehmen Surf Air ist mit seinem Konzept "All you can fly" in Europa gescheitert. Die Firma hat sich nun aus Europa wieder zurückgezogen, der Geschäftsbetrieb in den Vereinigten Staaten bleibt davon unberührt.

4.12.2018

Surf Air fliegt in Kalifornien Passagiere sehr erfolgreich mit der Pilatus PC-12. © Surf Air

Das Geschäftskonzept der erst vor fünf Jahren gegründeten Surf Air aus Santa Monica in Kalifornien ist einfach: Kunden des Unternehmens werden Mitglied, zahlen einen festen monatlichen Betrag und können dann auf den Strecken des Unternehmens so viel fliegen, wie sie wollen. Das Konzept funktioniert in Kalifornien sehr gut, zum Teil nutzen die Kunden sogar den Service, um aus den Vororten der kalifornischen Metropole mit den Pilatus PC-12 der Surf Air nach Los Angeles zur Arbeit zu fliegen.

Erst seit einem Jahr in Europa aktiv

Im vergangenen Jahr hat die Surf Air ihre Geschäfte auch nach Europa ausgedehnt. In Zusammenarbeit mit der Globe Air flogen Leichtjets vom Typ Cessna Citation Mustang im Liniendienst vom London City Airport (LCY) zu Destinationen in Europa. Neben Ibiza und Cannes flog die Surf Air auch Zürich an und hatte noch vor kurzem angekündigt, Amsterdam, Brüssel und Genf in ihr Streckennetz aufzunehmen.

Doch die Kundennachfrage in Europa war geringer als erwartet, so dass die Surf Air in der vergangenen Woche ihre europäische Tochter aufgab. Der Flugbetrieb in den USA ist davon unberührt. Erst im Juni dieses Jahres hat das Luftfahrtunternehmen sein fünfjähriges Bestehen gefeiert.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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