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Flugzeugabsturz in Bruchsal: 3 Tote

Am Samstag gegen 13.00 Uhr ist eine Einmot bei einem Landeversuch auf dem Flugplatz Bruchsal verunglückt. Das Flugzeug prallte gegen die Rückwand eines Baumarktes und wurde dabei komplett zerstört. Keiner der drei Insassen des Flugzeugs hat den Unfall überlebt.

21.07.2019

© VKT Words and Wings 2018

Gleich zwei Unfälle mit jeweils drei Todesopfern haben die General Aviation in Deutschland erschüttert. Nachdem erst am 18. Juli eine Cirrus SR22 auf dem Weg von Norditalien nach Schwäbisch Hall gegen eine Felswand geflogen ist, stürzte gestern eine Jodel DR1050 in Bruchsal ab. Bei beiden Unglücken kamen jeweils drei Menschen ums Leben.

Am Samstag flog der Pilot einer viersitzigen Spornrad-Einmot vom Typ Jodel DR1050 den Flugplatz Bruchsal an. An Bord des Flugzeugs befanden sich drei Personen. Der Platz verfügt über eine Graspiste von 500 Metern Länge und 30 Metern Breite. „Nach aktuellen Ermittlungen war das Flugzeug in der Nähe von Olpe in Nordrhein-Westfalen gestartet und hatte Dachau in Bayern als Zielflughafen“, teilte die Polizei am Sonntag mit. Bei den Insassen der Jodel handelte es sich um einen 80-jährigen Mann, seine Lebensgefährtin und ihren Sohn.

Schon der Anflug war ungewöhnlich

Zeugen, die den Anflug der Einmot beobachtet haben, beschrieben, dass das Flugzeug in der Luft ungewöhnlich „geeiert“ habe. Im Laufe der Landung auf dem Flugplatz Bruchsal habe das Flugzeug plötzlich abgedreht und sei durch einen Zaun und gegen die Rückwand eines benachbarten Baumarktes geprallt. Dabei kamen alle Insassen des Flugzeugs ums Leben. Passanten wurden nicht verletzt, der Baumarkt wurde vorsichtshalber geräumt. Die Statik des Gebäudes soll nun überprüft werden. Das Flugzeug wurde bei dem Unfall komplett zerstört.

Volker K. Thomalla

 

 

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