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Porta Air Service hat den ersten GFC 500 Autopilot installiert

Kaum zugelassen, schon installiert: Garmins Autopilot GFC 500 stößt bei Flugzeugbesitzern, die ihre Avionik modernisieren lassen wollen, auf großes Interesse. Ein ganz schneller Interessent hatte sich schon vor der EASA-Zulassung des Gerätes für die Installation in seiner Reims-Cessna F172 entschieden und ist dadurch nun der erste legale Nutzer des Gerätes in Europa.

13.04.2019

Porta Air Service hat den ersten Garmin GFC 500-Autopilot (Bedienpanel unter dem Hauptbildschirm) in einer Cessna F172 installiert. © Porta Air Service

Erst am Donnerstag hat Garmin International auf der AERO in Friedrichshafen die EASA-Zulassung für den Autopilot GFC 500 erhalten. Schon zuvor hatte der Porta Air Service aus Porta Westfalica in einer deutsch registrierten Reims-Cessna F172 einen ersten GFC 500 im Rahmen einer Avionikmodernisierung installiert. Mit der Zulassung des Garmin-Autopiloten wurde die Installation auch zur Benutzung freigegeben.

Der LVL-Knopf kann Leben retten

Der GFC 500 ist weit mehr als nur ein Gerät, das Kurs und Höhe halten kann. Zum Funktionsumfang des Autopiloten gehört beispielsweise die Electronic Stability and Protection (ESP)-Funktion, die Schutz gegen das Unterschreiten der Mindest- und Höchstfluggeschwindigkeit bietet, der „Level Mode“, bei dem das Flugzeug nach Drücken des blauen LVL-Knopfes selbstständig wieder in eine Normalfluglage zurückkehrt sowie ein Flight Director (FD). Der GFC 500 ist auch mit einer Selbstdiagnose-Einrichtung ausgerüstet.

Das Gerät wurde von der EASA für alle Flugzeugtypen zugelassen, für die auch die US-Luftfahrtbehörde FAA die Installation zugelassen hat. Dazu gehören sehr viele klassische Piper- und Cessna-Muster, aber auch Grumman- (American General), Mooney- und Beechcraft-Flugzeuge. Die Liste wird nach Hersteller-Angaben ständig erweitert. Garmin listet alle für den GFC 500 zugelassenen Flugzeugtypen auf einer eigenen Website auf.

Volker K. Thomalla

 

 

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