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Neuseeland stellt zwei H145 als Rettungshubschrauber in Dienst

Neuseeland erneuert seine Rettungshubschrauber-Flotte. Gestern wurden zwei H145 von Airbus Helicopters in Christchurch vorgestellt, die ab heute auf der Südinsel des Landes einsatzbereit sind. 

14.08.2019

Airbus Helicopters hat zwei Rettungshubschrauber vom Typ H145 an Neuseeland geliefert. © GCH Aviation

Gestern nachmittag hat Dr. David Clark, der Gesundheitsminister Neuseelands, in Christchurch, auf der Südinsel des Pazifikstaates, zwei brandneue Rettungshubschrauber vom Typ H145 vorgestellt. Obwohl in Neuseeland bereits 41 Helikopter der H145-Familie fliegen, sind die beiden doch die ersten Exemplare dieses Musters, die in dem Land als Rettungshubschrauber zum Einsatz kommen.

Im November 2018 hatte das Gesundheitsministerium beschlossen, die Rettungshubschrauber-Flotte des Landes auszutauschen, da sie ein Durchschnittsalter von 29 Jahren erreicht hatte. Zudem setzen die Betreiber viele einmotorige Helikopter  ein, die den Anforderungen nicht mehr entsprechen und beispielsweise keine Krankenhäuser in dicht besiedelten Gebieten mehr ansteuern dürfen.

Finanzierung aus mehreren Quellen

Das Gesundheitsministerium aus Wellington hat für die Beschaffung der beiden Helikopter je 15 Millionen Neuseeland-Dollar (9,8 Millionen Euro) investiert. Als Betreiber der beiden H145, die in Christchurch und in Dunedin stationiert werden, tritt ein im vergangenen Jahr gegründetes Joint-Venture namens Helicopter Emergency Medical Services New Zealand Limited (HEMS) auf. An der Firma sind die beiden lokalen Hubschrauberunternehmen Helicopters Otago und GCH Aviation beteiligt. Zur Finanzierung des Rettungsdienstes aus der Luft tragen vier gemeinnützige Stiftungen sowie der Staat Neuseeland bei. Die beiden H145 (Kennzeichen ZK-IGI und ZK-IDH) wurden von Airbus Helicopters in Donauwörth gebaut und nach Christchurch verschifft.

Der zweite H145-Rettungshubschrauber wird in Dunedin an der Ostküste der Südinsel Neuseelands stationiert. © Airbus Helicopters

HEMS-Geschäftsführer Ken Franklin sagte bei der Vorstellung der H145: „Diese neuen Hubschrauber setzen einen neuen Maßstab für die Luftrettung in Neuseeland. Diese speziell ausgerüsteten Helikopter bieten der Besatzung mehr Platz, um sich mit der neuesten, lebensrettenden Ausrüstung besser um die Patienten kümmern zu können.“

Christchurch und Dunedin waren in der Vergangenheit die beiden Stationen mit den meisten Alarmierungen auf der Südinsel. Die H145 sollen sowohl bei Tag als auch bei Nacht einsatzbereit sein. Die neuseeländische Flugsicherung hat einige spezielle Routen eingerichtet, die nur von den Rettungshubschraubern genutzt werden dürfen, um die Sicherheit der Rettunsgflüge zu gewährleisten.

Bob Fischer

 

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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