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Die erste A380 für ANA hat ihre Triebwerke erhalten

Der erste Airbus A380 für die japanische Fluggesellschaft All Nippon Airways hat nun in Toulouse seine Triebwerke erhalten und wird für den Erstflug vorbereitet. Noch ahnt man nichts von der spektakulären Lackierung, die das Flugzeug erhalten wird.

31.08.2018

Die erste A380 für die japanische Fluggesellschaft ANA hat Ende August 2018 erneut die Endmontagehalle in Toulouse verlassen. © F. Lancelot/Airbus

Bereits am 25. Mai dieses Jahres hat Airbus die erste von drei bestellten A380 der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways (ANA) in Toulouse aus der Endmontagehalle gerollt – damals allerdings noch ohne Triebwerke und Tragflächenspitzen. Zunächst wurde an dem Flugzeug mit der Seriennummer MSN262 und dem französischen Testkennzeichen F-WWSH auf einer Außenposition am Flughafen Toulouse-Blagnac gearbeitet, danach wurde es zur Montage der Triebwerke wieder in die Endmontagehalle gezogen. Gestern hat das neue künftige ANA-Flaggschiff sein zweites Roll-out gefeiert, nun allerdings mit den vier montierten Rolls-Royce Trent 970-Turbofans und den Mini-Winglets.

Erstflug der ANA-A380 in Kürze

Derzeit bereiten Airbus-Mitarbeiter den Vierstrahler mit verschiedenen Tests auf den Erstflug vor, der in wenigen Wochen stattfinden soll. Der Jungfernflug wird das Flugzeug zum Airbus-Werk nach Hamburg-Finkenwerder führen, wo der A380 die noch fehlende Innenausstattung installiert wird.

ANA hatte über die Lackierung ihrer ersten A380 abstimmen lassen. Gewonnen hatte der Entwurf der fliegenden Meeresschildkröte Honu. © ANA

ANA wird ihr neues Flaggschiff mit 520 Sitzen bestuhlen: 8 in der First Class, 56 in der Business Class, 73 in der Premium Economy und 383 in der Economy Class. Das Flugzeug erhält dort ebenfalls seine spektakuläre Lackierung mit einem Schildkröten-Motiv, die im Rahmen eines Wettbewerbs ermittelt worden ist. All Nippon Airways will ab 2019 mit der A380 vor allem die nachfragestarke Strecke zwischen Tokio und Honolulu bedienen.

Der Hersteller hat bislang feste Aufträge von 17 Kunden für 331 Riesen-Jumbos erhalten. Davon hat Airbus 229 Flugzeuge gebaut und an 14 Kunden übergeben.

Bob Fischer

 

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen.

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