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Auftrags-Nachschlag für Airbus auf der Paris Air Show

Airbus hat seinem beachtlichen Auftragseingang während der diesjährigen Paris Air Show noch zwei weitere Aufträge hinzufügen können. Im Mittelpunkt der Verkaufsaktivitäten stehen der gerade in dieser Woche gelaunchte Airbus A321XLR sowie die A220.

20.06.2019

JetBlue Airways hat seine A220-300-Bestellungen auf der Paris Air Show von 60 auf 70 erhöht. © Airbus

Der Airbus-Verkaufsdirektor Christian Scherer hatte heute auf der Abschluss-Pressekonferenz seines Unternehmens nach den Fachbesuchertagen auf der Paris Air Show gesagt, dass die Messe noch nicht vorbei sei. Er sollte Recht behalten, denn am Nachmittag gab es noch einen Auftrags-Nachschlag für den Hersteller. Sowohl die US-Billigfluggesellschaft JetBlue Airways als auch die Flynas aus Saudi-Arabien bestellten Neuflugzeuge und tauschten bestehende Bestellungen gegen Aufträge für größere Jets ein, was zwar die Gesamtbestellzahl nicht verändert, aber den Umsatz erhöht.

Die saudi-arabische Billigfluggesellschaft Flynas hat eine Grundsatzvereinbarung mit Airbus über den Kauf von zehn A321XLR getroffen. © Airbus

Flynas hat eine Grundsatzvereinbarung (MoU) mit Airbus über den Kauf von zehn A321XLR getroffen, einer Langstreckenversion des Airbus A321neo, die erst am Montag dieser Woche von Airbus als Programm gestartet worden ist. Der neue „Longranger“ soll ab 2023 in Dienst gestellt werden. Mit 4.700 nautischen Meilen (8.704 Kilometer) übertrifft die A321XLR das Modell mit der bisher besten Reichweite, die A321LR, in puncto Reichweite um 15 Prozent. Den Fluggesellschaften gefällt’s, das haben sie mit ihren Bestellungen in dieser Woche auf der Paris Air Show bewiesen. Zusätzlich hat Flynas zehn noch ausstehende Kaufverträge für die A320neo in Aufträge für die größere A321neo umgewandelt.

Die US-Billigfluggesellschaft JetBlue Airways, die bereits mit 193 Airbus Single Aisle-Jets eine große Airbus-Flotte betreibt, hat ebenfalls existierende Verträge getauscht. Sie hat Bestellungen für 13 A321neo gegen Bestellungen für 13 A321XLR eingetauscht. Damit hat sie sowohl die A321neo, als auch die A321LR und die A321XLR bestellt. Zudem hat sie Optionen für zehn A220-300 in Festbestellungen umgewandelt. Damit hat sie insgesamt 70 A220 bei Airbus bestellt.

Volker K. Thomalla

 

 

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