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Azur Air-767 landet in Istanbul

Nach dem annullierten Erstflug der Azur Air heute aus Düsseldorf hat die Airline die 25 Jahre alte Boeing 767-300ER von Düsseldorf nach Istanbul zur Wartung fliegen lassen. Dort war der Großraumjet für die Azur Air auch umgerüstet worden.

Um 11.46 Uhr schien es noch, als ob die 767-300ER der Azur Air noch nach Hurghada fliegen könnte. Später wurde der Flug gestrichen. © Volker K. Thomalla

Eigentlich sollte der heutige Tag für die Azur Air ein Grund zum Feiern darstellen. Sollte doch heute der erste Flug der neuen deutschen Airline mit einem eigenen Flugzeug stattfinden. Es war geplant, 329 Passagiere von Düsseldorf nach Hurghada in Ägypten zu fliegen. Doch es kam alles anderes. Der Flug mit der Flugnummer ARZ 8119 wurde erst verzögert, dann annulliert. Die Passagiere wurden mehr schlecht als recht darüber informiert, dass geplant sei, sie morgen um 18.30 Uhr nach Hurghada zu fliegen. Und die Passagiere, die in Hurghada auf den Rückflug warteten, erhielten die Information, dass sie erst am 5. Juli morgens zurückfliegen könnten. Als Grund für die Streichung des Fluges wurden „technische Gründe“ genannt.

Der Erstflug fand ohne Passagiere statt

Das derzeit einzige Flugzeug der Airline, die 25 Jahre alte Boeing 767-300ER mit dem Kennzeichen D-AZUB, flog aber heute dennoch. Sie hob um 15.03 Uhr von der Startbahn 23L in Düsseldorf ab – allerdings ohne Passagiere. Sie flog in 41.000 Fuß auf direktem Weg nach Istanbul zum Flughafen Sabiha Gökcen östlich der größten Stadt der Türkei, wo sie nach 2:55 Stunden Flugzeit landete. Auch die Landung war keine Standardlandung, sondern erfolgte erst im zweiten Anlauf, nach einem Durchstartmanöver. Der Grund für den Go-around ist noch nicht bekannt.

Die Azur Air wollte eigentlich am 3. Juli 2017 den Flugbetrieb mit einem Flug von Düsseldorf nach Hurghada aufnehmen. © Friedrich

Mit welchem Flugzeug die Passagiere aus Düsseldorf und Hurghada fliegen werden – ob die technischen Probleme der D-AZUB bis morgen gelöst sind, oder ob Azur Air kurzfristig ein Ersatzflugzeug chartern muss – war derzeit nicht in Erfahrung zu bringen.

Volker K. Thomalla

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