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Belgische F-35 Lightning II werden in Florennes stationiert

Belgien beginnt mit den Vorbereitungen zur Aufnahme der F-35A Lightning II, die das Land als Ersatz für die F-16-Flotte bestellt hat. Für die notwendigen Infrastrukturmaßnahmen stehen rund 300 Millionen Euro zur Verfügung. 

3.05.2019

Die F-35A Lightning II verfügt über Stealth-Eigenschaften, die eine Entdeckung des Fighters durch gegnerisches Radar deutlich erschweren. © V. K. Thomalla

Belgien hat im Oktober des vergangenen Jahres entschieden, die Lockheed Martin F-35A Lightning II als Ersatz für die in die Jahre kommenden F-16 zu beschaffen. Insgesamt 34 Exemplare des Fighters der fünften Generation wird das Land ab 2023 erhalten. Die ersten F-35A der Belgian Air Component werden jedoch nicht nach Belgien kommen, sondern zunächst für das Training der Besatzungen und Techniker in den USA stationiert werden.

Florennes und Kleine Brogel erhalten F-35A

Bei einem Besuch des Militärflugplatzes in Florennes sagte der belgische Verteidigungsminister Didier Reynders nun, dass die ersten vier F-35A, die nach Belgien kommen, in Florennes stationiert werden. Für die Aufnahme der neuen Fighter – sowie der vier von Belgien bestellten Drohnen vom Typ MQ-9B SkyGuardian – sind Umbauten auf der Basis in Florennes notwendig. Neben Florennes wird auch der Stützpunkt Kleine Brogel zu einer F-35A-Basis umgebaut. Dafür stehen in den nächsten Jahren rund 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Minister Reynders sagte, dass man eine neue Armee nicht allein mit neuer Ausrüstung aufbauen könne. Eine der größten Herausforderungen der Zukunft sei es, ausreichend Personal zu rekrutieren. Deswegen würde man Projekte angehen, die eine bessere Balance zwischen dem Berufsleben als Soldat und dem Privatleben ermöglichten. So werde beispielsweise im Zuge der Umbaumaßnahmen in Florennes auch ein Kindergarten auf der Basis errichtet.

Die Lieferungen der F-35A für  Belgien sollen bis 2030 abgeschlossen sein.

Bob Fischer 

 

 

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