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Die neuen SAR-Hubschrauber der Bundeswehr fliegen

Die ersten vier von insgesamt sieben bestellten H145-Helikoptern für die Rolle als SAR-Hubschrauber der Bundeswehr fliegen bereits. Im nächsten Jahr soll die Auslieferung der Helikopter beginnen, die an den drei SAR-Standorten die Bell UH-1D ablösen. 

3.10.2019

Die Bundeswehr hat im Dezember 2018 insgesamt sieben H145 als SAR-Hubschrauber bestellt. © Andre Heller

Am 13. Dezember des vergangenen Jahres hatte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) sieben Hubschrauber des Typs H145 bei Airbus Helicopters bestellt. Die Hubschrauber sollen ab 2020 ausgeliefert werden und die bislang für den SAR-Dienst genutzten Bell UH-1D ersetzen.

H145 SAR

Die ersten vier H145 in SAR-Ausführung für die Bundeswehr sind bereits fertiggestellt und werden derzeit im Flug erprobt. Allerdings fehlt ihnen noch ein Teil der Spezialausrüstung. Sie wurden von einem Piloten und Flugzeugfan Andre Heller bei einem Testflug auf dem Flughafen Augsburg fotografiert.

Mehr Leuchtfarbe als bei der Bell UH-1D

Im Gegensatz zum ersten Computerbilder der H145 in Bundeswehr-SAR-Ausführung, bei dem lediglich die Türen in Leuchtorange ausgeführt waren, sind bei den nun fotografierten Helikoptern deutlich mehr Flächen in Orange lackiert. Neben der Verkleidung der beiden Arriel 2E-Triebwerke wurde auch die Finne unter dem Fenestron am Heck mit der Leuchtfarbe lackiert. Die Hubschrauber werden mit Spezialausrüstung für ihre Missionen geliefert. So werden Sie für ihre Aufgaben unter anderem mit einem Suchscheinwerfer, einem Ortungssystem für ELT-Notsender, Hochleistungskameras, einer Rettungswinde und einem Lasthaken sowie einer vollwertigen medizinischen Ausrüstung bestückt.

Die Hubschrauber werden in Holzdorf in Brandenburg,  Niederstetten in Baden-Württemberg sowie im nordrhein-westfälischen Nörvenich stationiert.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

5 Kommentare

  • Doerr

    Ein ELT ist kein Ortungssystem für Notsender! Ein ELT ist ein Notsender! Bitte korrigieren. Oder den Klammerbegriff “(ELT)” entfernen. Gruß

  • Sven Roudnicky

    Das ist mit weiten der häßlichste Hubschrauber. Der Vorgänger hatte gewissen Charakter.

  • M.P.

    Die Farbgebung ist eine Hommage an die gute alte Huey. Aber einfach nur die Türen orange zu Pinseln wäre bei den kleinen Türen der H145 einfach zu wenig gewesen.

    Und mal ehrlich: wenn es nur die Farbe ist, um die hier gestritten wird…. dann haben wir ja tatsächlich kein Problem.

    Grüße
    M.P.

  • Waren die Türen der Bell nicht aus dem Grunde lackiert, dass man diese tauschen konnte? So, dass der Hubschrauber bei Bedarf wieder im reinen Oliv fliegen konnte?
    Die Sichtbarkeit des neuen Hubschrauber ist definitiv höher, als bei der Bell. Und das ist ja letztlich das Ziel.

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