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Tiger der Bundeswehr dürfen wieder fliegen

Das nach dem Absturz eines Tiger-Helikopters der Bundeswehr ausgesprochene Flugverbot ist nun aufgehoben worden. Darüber unterrichtete das Bundesministerium der Verteidigung den Bundestag. 

25.09.2017

Ein Bundeswehr-Kampfhubschrauber vom Typ Tiger ist beim Einsatz in Mali abgestürzt. © Volker K. Thomalla

Das generelle Flugverbot für die Kampfhubschrauber Tiger der Bundeswehr ist aufgehoben. Es war nach dem bislang immer noch ungeklärten Absturz eines Tigers bei einem Einsatz in Mali ausgesprochen worden. Dabei waren die beiden Piloten ums Leben gekommen. Im Anschluss daran hatte auch der Hersteller Airbus Helicopters eine Sicherheitsmitteilung an alle Betreiber des Musters verschickt.

Das Bundesministerium der Verteidigung hat nun den Bundestag darüber informiert, dass das generelle Flugverbot aufgehoben sei. Allerdings gibt es im Flugbetrieb Einschränkungen für den Helikopter in Bezug auf Abflugmasse, Geschwindigkeit und dem Einsatz des Autopiloten. Mit diesen Einschränkungen sei „ein breites Spektrum an möglichen Unfallursachen ausgeschlossen“, so das Ministerium in seinem Schreiben. Die Unfallursache für den Absturz in Mali im Rahmen der MINUSMA-Mission der UN ist aber noch nicht geklärt. Der General Flugsicherheit, dessen Dienststelle den Unfall untersucht, hatte bei den Wrackteilen des Helikopters keinen Hinweis auf Materialschäden gefunden.

Bob Fischer

 

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